Apple hat am 26. Oktober 2026 ein neues iPad mini mit 8,5-Zoll-OLED-Display und dem Chip A20 Pro vorgestellt, das in Deutschland ab 749 Euro kostet. Vorbestellen lässt es sich ab Mittwoch, 28. Oktober, in 36 Ländern und Regionen, Auslieferung und Verkaufsstart sind am Freitag, 6. November. Apple selbst spricht vom bisher größten Update für das iPad mini.
Mit Mobilfunk kostet das iPad mini 919 Euro, im Bildungsbereich nennt Apple einen Einstiegspreis von 699 Euro. Es gibt 128, 256 und 512 Gigabyte Speicher und nur noch die Farben Mitternacht und Polarstern.
Was sich beim iPad mini 2026 gegenüber dem Vorgänger ändert
Am deutlichsten ändert sich das Display. Das iPad mini hat erstmals ein OLED-Panel, und zwar mit 8,5 Zoll Diagonale, während der Vorgänger mit A17 Pro laut heise online ein 8,3-Zoll-LCD hatte. Die Ränder um den Bildschirm sind nach Apples Angaben 24 Prozent schmaler. Bei HDR-Inhalten erreicht das Display bis zu 1.200 Nits, im Vollbild 600 Nits. Die Bildwiederholrate bleibt laut heise bei 60 Hertz, ProMotion fehlt also weiterhin.
Das Gehäuse misst 5,4 Millimeter in der Dicke. Das WLAN-Modell wiegt nach heise 255 Gramm, beim Vorgänger waren es 293 Gramm. Neu ist der Schutz vor Wasser und Staub nach IP67, laut Apples Fußnote bis zu einem Meter Tiefe für höchstens 30 Minuten. Die Frontkamera mit 12 Megapixeln sitzt jetzt an der Längsseite, damit Videotelefonate im Querformat besser gelingen.
Gefertigt wird der A20 Pro im 2-Nanometer-Verfahren. Apple verspricht bis zu 60 Prozent mehr Leistung bei Mehrkernaufgaben, bei der Grafik bis zum 2,7-Fachen und bei KI-Berechnungen bis zum 4,5-Fachen des Vorgängers. Für die Funkverbindungen hat Apple eigene Chips verbaut, den N1 für WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread und in den Mobilfunkmodellen das Modem C2 mit eSIM.
Welche Ausstattung es nur mit mehr Speicher gibt
Die Speicherstufen unterscheiden sich nicht nur in der Kapazität. Nach Angaben von Notebookcheck bekommt nur das Modell mit 512 Gigabyte die volle CPU mit sechs Kernen und die doppelte 16-Kern-Neural-Engine. Bei 128 und 256 Gigabyte arbeiten fünf CPU-Kerne mit einer einfachen Neural Engine. Die Grafikeinheit mit sieben Kernen steckt in allen Varianten.
Ähnlich verhält es sich mit dem entspiegelnden Nanotexturglas, das es beim iPad mini zum ersten Mal gibt. Laut Notebookcheck kostet es 130 Euro Aufpreis und ist nur bei 256 und 512 Gigabyte zu haben. Das günstigste iPad mini mit Nanotextur liegt damit bei 1.009 Euro, die WLAN-Version mit 512 Gigabyte ohne Nanotextur bei 1.129 Euro.
Netzteil und Zubehör kosten extra
Im Karton liegen nach Notebookcheck nur das Tablet und ein einen Meter langes USB-C-Kabel, beim Nanotexturmodell außerdem ein Poliertuch. Ein Netzteil gehört nicht dazu. Wer schnell laden will, laut heise auf rund 50 Prozent in etwa 30 Minuten, braucht ein USB-C-Netzteil mit mindestens 35 Watt.
Für das übrige Zubehör nennt Apple diese Preise:
- Smart Folio in Navyblau oder Taupe: 89 Euro
- Apple Pencil Pro: 149 Euro, im Bildungsbereich 139 Euro
- Apple Pencil mit USB-C: 89 Euro, im Bildungsbereich 79 Euro
Die Akkulaufzeit gibt heise wie beim Vorgänger mit bis zu zehn Stunden an. Eine Akkukapazität hat Apple nicht veröffentlicht.
Welche Software das neue iPad mini mitbringt
Ausgeliefert wird das iPad mini mit iPadOS 27 und Apple Intelligence. Siri mit KI-Funktionen bleibt laut heise in iPadOS für Konten aus der EU gesperrt. Mit iPadOS 27.2 soll sich ein externer Bildschirm über USB-C als erweiterter Monitor nutzen lassen, was beim iPad mini bisher nicht ging. Entsperrt wird weiterhin per Fingerabdruck, denn Face ID bleibt nach heise der Pro-Reihe vorbehalten.


